Wie langsam ist zu langsam?

Zu langsam gibt es nicht - zu schnell schon

Das Problem am Anfang. Die meisten denken:
„Das fühlt sich viel zu langsam an, das kann nicht richtig sein.“
Oder
“Training muss weh tun".

Und dann - wir kennen es alle - sehen wir auf Strava oder social media irgendwelche Läufe mit irren Geschwindigkeiten.

Also laufen wir schneller. Und genau da liegt das Problem.

Was passiert, wenn Du zu schnell läufst:

  • Du bist schnell außer Atem

  • Es fühlt sich anstrengend an

  • Du quälst Dich

  • Du musst früher abbrechen

Und hast beim nächsten Mal weniger Lust.

Was „richtiges Tempo“ eigentlich bedeutet. Ein einfacher Test:

Kannst du dich noch unterhalten?

Wenn ja → passt

Wenn nein → langsamer

So simpel ist das.

Warum langsam laufen besser ist:
Am Anfang geht es nicht darum, möglichst schnell zu werden.

Sondern darum:

  • regelmäßig zu laufen

  • deinen Körper daran zu gewöhnen

  • dranzubleiben

Und das funktioniert nur, wenn es sich machbar anfühlt.

Wie langsam ist „langsam“?

Ehrlich: Langsamer, als du denkst.
So langsam, dass es sich fast komisch anfühlt. Das ist normal.

Gehen ist kein Rückschritt und kein Versagen.
Wenn du merkst, dass es zu anstrengend wird:

→ Geh ein Stück

→ lauf dann wieder los

Das ist kein Scheitern. Das ist Teil vom Training.

Ein Gedanke, der helfen kann:
Du trainierst gerade nicht dein Ego.
Du trainierst deinen Körper.

Woran du merkst, dass du richtig läufst:

  • Du kannst mehrere Einheiten hintereinander machen

  • Es fühlt sich von Woche zu Woche leichter an

  • Du bist nicht jedes Mal komplett erschöpft

Wenn du unsicher bist:

Lauf lieber zu langsam als zu schnell.

Komm gerne zu einem unserer runs! Wir laufen genau so.

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